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... der künftigen amerikanischen Einheits und der europäischen Individualistenautos nicht unbeeinflußt lassen wird. Zwar ist bei näherem Vergleich der 53er-Studebaker von seinen Vor gängern gar nicht so erschütternd unterschiedlich, aber Loewy verstand es, durch ein paar ent schlossene Retusdien den optischen Eindruck völ lig zu verändern. Unverkennbar ist die Tendenz zum sportwagenmäßigen Aussehen, obwohl der Wagen an sich, also vom Motor und Fahrwerk her, keineswegs über entsprechende Attribute verfügt und dies als Gebrauchsfahrzeug auch gar nicht will. Wie schon seit Jahren ist der Studebaker in zwei Modellreihen lieferbar, dem Champion und dem Commander. Ihre verschiedenen Karosse rien — zweiund viertürige Limousine, Starlightund Starliner-Coupe sowie ein Kombiwa gen — entprechen sidi bei beiden Modellreihen, und wesentlich unterscheiden sie sich praktisch nur durch den Motor, indem der Champion eine zwar orthodoxe, aber nichtsdestoweniger erfreu lich leistungsfähige Sechszylindermaschine (2,8 Liter, 86 PS, seitlich stehende Ventile) besitzt, während der Commander einen modernen V 8 (3,8 Liter, 121 PS, hängende Ventile) unter der Haube hat. Beide Typen werden wahlweise ent weder mit Dreigang-Synchrongetriebe, mit die sem plus Overdrive oder mit Drehmomentwand ler plus Dreigang-Planetengetriebe (Automatic- Drive) geliefert, für die ...