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... denn abgesehen von den Reifen, deren Dimensionen praktisch gleich geblieben sind, wurde die Querschnittsfläche der Rennwagen in den letzten acht Jahren um rund 65 % reduziert. Die Querschnittsfläche eines 2, 5 -Liter-Ferrari aus dem Jahre 1954 betrug ca. 1,55 m*; beim Mercedes W 196 konnte dieser Wert auf 1,10 herabgesetzt werden. Bei den heutigen Formel- 1 -Lotus, in die auch ein 2, 5 -Liter-Motor eingebaut werden könnte (wodurch ein Vergleich durchaus möglich ist), beträgt die Querschnittsfläche nur noch rund 0,4 Wenn man nun in die drei vorerwähnten Modelle je einen 240 PS abgebenden Motor einbauen würde, dann könnte man feststellen, dass einzig durch die geringere Querschnittsfläche des Fahrzeugkörpers die Höchstgeschwindigkeit eines Rennwagens auf der Geraden 80-90 km/h mehr betragen würde. Die Höchstgeschwindigkeiten der heutigen Rennwagen entsprechen auch denjenigen des Mercedes von 1955, obwohl dessen Motor 100 PS mehr abgab. Fortschritte in der Strassenlage Die höchstzulässige Kurvengeschwindigkeit eines Fahrzeuges hängt vor allem von der Adhäsion der Räder auf dem Boden und der Wahl der zu befahrenden Kurvenlinie ab. Dabei spielt auch der Schwimmwinkel der Reifen - dieser sollte so gering als möglich sein - eine grosse Rolle. Damit der Wagen die Kurve richtig befährt, ist es auch nötig, dass der Schwimmwinkel der Vorderund der Hinterradreifen in ...