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... ausgegangen. Im Gegen satz zu Opel hat man nicht auf die sportlichen Fahrer gerechnet, sondern auf die bequemen. Eine kühle und klare Rechnung, die darauf basiert, daß Europas Verkehrsverhältnisse den amerikanischen immer ähnlicher werden. Der Fahrkomfort, der große Innenraum, die leicht gängige Lenkung sind Dinge, die beim all abendlichen Heimweg in der Autoschlange und bei der Urlaubsreise auf überfüllter Auto bahn für viele Leute ganz einfach mehr zählen als Wendigkeit und sportliches Kurvenverhal ten. Für diese Leute baut man den 12 M. Daß dieses Rezept realistisch war, haben die Verkaufszahlen bewiesen. Ob aber mit einem solchen Auto dem Benutzer wirklich gedient wurde, ob es ihm über die Bequemlichkeit hinaus auch im Gebrauchswert und in der Fahrsicherheit den bestmöglichen Wert bot, darüber durfte und mußte diskutiert werden. Denn Fahreigenschaften sind ja nicht nur ein Gesprächsstoff für Autofans, sondern eine ganz allgemeine Qualitätsvoraussetzung für Autos - ganz gleich, ob der Benutzer sich nun dafür interessiert oder nicht. Wir haben in AUTO, motor und sport in un serem ersten Testbericht (Heft 22 vom 20. Ok tober 1962) drei für das Fahrverhalten des 12 M bezeichnende kritische Punkte heraus gestellt: Das geringe Beschleunigungsvermögen Die wenig exakte, indirekte Lenkung Die starke Reaktion des Wagens auf Gas wegnehmen ...