Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... gleichmässiger Kraftverteilung auf beide Achsen. Das dann im Oktober 1985 vorgestellte, eigenständige Antriebskonzep't für den Golf syncro (Test in «AR» 49/86) unterscheidet sich nicht von demjenigen des Jetta syncro: Über einen Winkeltrieb am vorderen Differential wird die zur Hinterachse führende Kardanwelle angetrieben, welche ihrerseits am hinteren Ende mit einer Viscokupplung verblockt ist. Diese ist mit einem Achsdifferential verbunden, welches einen Freilauf enthält. Das Besondere an dieser Antriebsart besteht in der Viscokupplung, die nur bei Schlupf wirksam wird; es bedarf also einer Drehzahldifferenz zwischen Vorderund Hinterrädern. Da bereits bei Fahrt auf trockener Strasse durch den Vortrieb ein minimaler Schlupf entsteht, wird schon in dieser Situation rund 10 % der Kraft auf die Hinterräder geleitet. Deshalb ist es gerechtfertigt, von einem dauernd im Eingriff stehenden Allradantrieb zu sprechen. Je stärker der Schlupf an der Vorderachse wird, um so grösser ist der Anteil der Kraft, daran die Hinterräder abgegeben wird. Im Extremfall, wenn, die vor.? deren Räder etwa aiiffPa$k$fft Eis durchdrehen, die hinteren aber greifen, kann ein starrer Durchtrieb entstehen. Dies hat einerseits den Vorteil, dass die Charakteristik des Eigenlenkverhaltens des Jetta als Fronttriebler bei normaler Fahrt erhalten bleibt, bei Bedarf jedoch ...