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... zwei Jahre für die Vorbereitung gebraucht, Routen ausgearbeitet, Kontak te zu den jeweiligen Clubs in Skandinavien aufgebaut, hatte die mühevolle Betteltour auf der Suche nach Sponsoren auf sich genommen und touristi sche Spektakel am Rande der Piste ausgesucht. Also besichtigte man unter wegs lokale Sehenswürdigkei ten, wurde in der Einsamkeit von ehrerbietigen Bürgermei stern empfangen, bestaunt, be wundert wie Boten aus einer in Sympathie verblichenen Zeit. Wolfgang, 1984 schon beim Ol die-Marathon Paris-Moskau- Paris dabei, hatte für das Wag nis Nordkap ein Häuflein Gleichgesinnter zusammenge trommelt, die zwar allesamt nicht daherkamen wie die stopsen Inari-See entlang, durch die schwarzen Wälder bis ans Eis meer und die zerfranste Fjord küste Norwegens, dort, wo abends die Rentiere zum Zelt platz trotten, um sich die kurio sen Zweibeiner anzuschauen. Von dort aus krümmte sich die Route hinab über Schweden und Dänemark bis vor die eige ne Haustür. Point of return und Ziel der mobilistischen Begierde, das Nordkap, ein tröges Fleckchen Erde, dem die Touristenfänger allenfalls deshalb guten Umsatz verdanken, weil es im Netz der Breitengrade einen nördlichen Spitzenplatz einnimmt. Die Stimme des Kollegen von der Tageszeitung in Tromsö über schlägt sich fast: „And now a big smile“, brüllt er und um tanzt Teilnehmerin Heide aus ...