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... wer ihn in Tripolis oder auf der Avus erlebte, für einen Spezialisten der geraden schnellen Strecken, und die Besuchet des Höhenstraßen-Rennens sehen nunmehr in Lang den großen Bergfahrer. Einig aber sind sich alle darüber: Regenfahrer, ist Lang nicht. Bei Regenwetter hat er im Wagen noch nie mitreden können, und als vor dem fünften Rennen, dein „Großen Preis von Belgien“, Regen einsetzte, glaubten selbst seine Freunde nicht an eine Fort setzung der Siegesserie. Aber dann — wer kann da noch aus Lang schlau werden! — ist er nach wechselvollem Beginn plötzlich vorne, fährt trotz Regen und Schmiere auf der schmalen Streike von Francorchamps mit 163 kmst die schnellste Runde, hält das Tempo und zischt am Ende in sprühenden Wasserwirbeln als Sieger über den Zielstreifen. Und nun däm mert es den Spezialisierungsspezialisten: Lang gehört nicht zu einer bestimmten Kategorie; er Privat-Aufnahmen ist durch Veranlagung und zähen Fleiß Allroundman und absolute Sonderklasse des internationalen Rennsportes geworden! Kein Baum wächst in den Himmel! Bei den Großen Preisen von Frankreich und Deutschland wird er durch die Tücke des Objekts zum vor zeitigen Aufgeben gezwungen. Am Großglockner aber, beim Bergpreis, ist er wieder da und besteht eine Sonderprüfung des Wettergottes, als er beim zweiten Lauf mit Auszeichnung überlegen siegt trotz wirbelndem ...