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... dieser drastischen Vorsprünge Einwände bei der distanzlosen Beurteilung von Schneiders Fahrgenie: „Man kann nur vergleichbare Runden be trachten. Und da war Bernd allerdings im mer eine halbe bis zu einer ganzen Sekun de schneller. Aber Bernd ist sowieso im mer konstant gut.“ Großartige Unterschiede in der Ab stimmung der vier neuen DTM-CLK habe es nicht gegeben. Ungar: „Die Autos wa ren alle auf dem gleichen Stand, mit Aus nahme der Flügeleinstellung bei dem ei nen oder anderen.“ Jean Alesi, der sich mit einem Rake tenstart von Startplatz fünf an die zweite Stelle katapultierte, fuhr mit weniger steil gestelltem Heckflügel-Flap. „Das ist we nig hilfreich, wenn es so regnet“, sagte Un gar. Schneider kamen die launischen Wet terverhältnisse im Badischen zugute. Der Saarländer ist auf jedem Terrain Spitze, doch abtrocknende Nässe ist ganz genau sein Ding. Pünktlich zur ersten Rennrunde be gann es zu regnen, sukzessive heftiger, so sehr, dass sich der erste von neuerdings zwei Pflichtstopps nicht über die vor geschriebene Marke von sechs absolvier ten Rennrunden hinaus schieben lassen konnte. Schneider, bei rutschigen Ver hältnissen schon immer exzellent, ent schied sich zu einem außerplanmäßigen Stopp, um auf Regenreifen zu wechseln - gerade, als das Safety Car die heikle Situa tion entschärfte. „Als ich in die Boxengasse abgebogen bin, wusste ...