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... geben. Aber Stuck hat durch unglückliche Zufälle viel von dem eingebüßt, was er sich in Jahrzehnten „errannt“ hat, und auch ihm sitzt schließlich das Hemd näher als der Rock. Es gibt keinen Rennfahrer in der weiten Welt, der es audi nur annähernd so verstanden hätte, in starken und schwachen Jahren, auf glatten und aufgewühlten Wellen immer so seetüchtig zu bleiben wie er. Man hat viel von dieser ausgezeichneten Regie mit Recht Paula, dem großen Kameraden seines Lebens, zugeschrieben, aber man sieht, daß er auch jetzt als Fünfzigjähriger mit seiner jungen lebens tüchtigen Frau Christa Widerwärtigkeiten und Zufälle zu meistern ver steht. Wenn er jetzt eine Hypothek auf sein hübsches Haus in Obergrainau aufnahm, um bei Küchen in Ingolstadt einen sdtnellen V-8-Motor mit acht Vergasern bauen zu lassen, mit dem er den Vorsprung des neuen Ferrari seinem alten AFM gegenüber aufzuholen hofft (das Ding ist ^''kürzlich auf der Bremse vier Stunden lang siebentausend Touren gelau fen und Stuck sollte es noch einmal im Stuttgarter Forsdiungsinstitut gründlich testen lassen, ehe er es vorschnell einbauen läßt), so spielt er '.gewiß ein wenig Baccara — aber er selbst wird der beneidenswerte Bon vivant bleiben, der er immer war. Die Leute allerdings, die behaupten, daß er der letzte BoMmien des deut schen Rennsportes sei, irren. Er ist ...