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... sondern man schuf für den Zweiplätzer ein sportlich/luxuriöses Interieur mit Komfort. Der ursprüngliche Ferrari 250 GTO von 1962 — Im Frühjahr 1962 präsentierte Ferrari diesen rennsportlichen Gran-Turismo-Wagen mit 3-Liter-Vl2-Frontmotor. Unter der Gesamtleitung von Ing. Giotto Bizzarrini (der die Firma Ende 1961 verliess) entstand ein GT, der für den Einsatz in der damals neu geschaffenen Weltmeisterschaft der Gran- Turismo-Konstrukteure bestimmt war. Der GTO basierte auf dem 250 GT Berlinetta (später Typ SWB oder Shortwheelbase-Ferrari genannt). Beim V12-Motor handelte es sich praktisch um die im 250- Testa-Rossa-Ftennsportwagen verwendete Maschine. Von diesem an die 300 PS starken GTO sind an die drei Dutzend Exemplare gebaut worden, 1964 kamen auch einzelne GTO mit neuer und aerodynamisch noch günstigerer Karosserie heraus. Heute zählen die GTO zu den begehrtesten Sammelobjekten, und die Liebhaberpreise schwanken zwischen 500 000 und 750 000 Franken. (Bild Archiv «AR*) Unser automobilistisches Dasein wirkt manchmal frustrierend, der motorisierte Mensch wird von einseitig gepolten Massenmedien in die Rolle des Alleinschuldigen hineinmanövriert. Ein Spitzentempo darf in der Gesellschaft nur mehr mit vorgehaltener Hand sowie im Flüsterton erwähnt werden, ganz zu schweigen von astronomischen PS-Zahlen, mit welchen sich niemand mehr zu brü- sten wagt. Und ...