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... Gibt man dem Turbomotor tüchtig die Sporen, katapultiert sich der leer immerhin 1335 kg wiegende Sierra Cosworth in nur gerade 6,5 s aus dem Stillstand auf 100 km/h, in 15,7 s auf 160 km/h, und bereits nach 28,7 s sind 200 km/h erreicht. Den «Kilometer mit stehendem Start» absolviert er in bloss 26,4 s. Damit unterbietet er nicht nur die Werkangaben klar (0-100 km/h laut Hersteller: 6,9 s), sondern er kann sogar gegen reinrassige Sportcoupes vom Schlage eines Porsche 944 S2 (Dreiliter-Saugmotor, 211 PS) oder Alpine V6 Turbo (2,5-l-Turbo-V6, 185 PS) bestehen. Kein Wunder, dass unter den allradgetriebenen Familienlimousinen der vergleichbaren Preiskategorie keinerlei Konkurrenten auszumachen sind. Der ebenfalls mit 220 PS aufwartende Audi 200 quattro 20V mit vierventiligem 2,2-1-Fünfzylinder-Turbomotor ist zwar laut Werk ähnlich temperamentvoll, kostet aber auch fast 50 % mehr als der Cossie. Von der Art her am nächsten kommt dem Sierra Cosworth wohl der Lancia Delta HF Integrale (Fr. 41 850), der bisher unbestrittene Leader dieser Klasse. Mit seinem 177 PS starken Zweiliter- Turbomotor sprintet der Italiener in ebenfalls ausgezeichneten 6,8 s von 0 auf 100 km/h, doch darüber gerät er doch immer deutlicher ins Hintertreffen (0-160 km/h 18,7 s, «stehender km» 27,9 s). Bemerkenswert am aufgeladenen Cosworth-Aggregat ist aber nicht nur das ...