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... einen Wagen dieser Größenklasse stellt, mit der überkommenen Standardbauart nicht mehr zu befriedigen sind, weshalb weitere Studien in dieser Richtung unterlassen wurden. Die damals sehr erfolgversprechende und, wie sich herausstellte, ja auch wirklich erfolgreiche 4 CV-Konstruktion legte es nahe, beim großen Modell ebenfalls den Motor in das Heck zu ver legen. So entstand als zweite Versuchsausführung ein äußerlich dem Tatraplan ähnliches Fahrzeug, mit dem im weiteren Verlauf recht befriedi gende Resultate erzielt worden sind. Daß man trotzdem auch diese Version aufgab, ist ein interessantes Beispiel dafür, wie manchmal Dinge den Automobilbau beeinflussen, deren Bedeu tung gerade die Techniker gern völlig zweit rangig einschätzen. Der große Renault-Heck wurde nur deshalb aufgegeben, weil der Ge päckraum zu klein und nur schwer zugänglich war, ferner, weil infolge der vorverlegten Sitze zwischen den Vorderrädern der Fußraum für drei Personen auf der vorderen Sitzbank zu be engt schien. Schließlich gelangte man zu einer dritten Lösung, bei der der Motor wieder vorne lag. Der Wunsch, ein sechssitziges Fahrzeug zu schaffen, das dennoch nicht zu schwer werden durfte, führte zur selbsttragenden Bauart, und durch Einzelaufhängung aller vier Räder wur den die Voraussetzungen für die Erzielung gu ter Fahreigenschaften erleichtert. Das äußere Gewand ...