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... zugleich ausgefallenste Fahrzeug des Maranello-Stalles dar. Dass es nicht die Hausmarke trägt, hat einen anderen Grund: Es wurde nach dem verstorbenen Sohn Enzo Ferraris benannt. Geht die Geschichte des Dino auf etwa fünf Jahre zurück, so begann diejenige des Motors in der Mitte der fünfziger Jahre. Damals entwickelte Alfredino Ferrari einen 1,5-Liter-Formel-2-Motor, der später sogar in der Formel 1 erfolgreich eingesetzt werden konnte. Eine 2-Liter-Version dieses Motors kleidete Pininfarina für den Pariser Salon 1965 als Coupe ein. Dieses Einzelstück wurde nach vielen Aenderungen und Verbesserungen allmählich in die Serienproduktion übergeführt. Vor etwas mehr als einem Jahr erfuhr der nun aus Stahlguss statt Leichtmetall gefertigte Motor, genau wie der mit dem gleichen Triebwerk ausgerüstete Fiat Dino, eine Hubraumvergrösserung von 2 auf 2,4 Liter. Letzten Herbst schliesslich wurden Ausstattung und Getriebe in Details geändert. Heute wird der Dino unter der neuen von Fiat gestellten Organisation in Maranello in regulärer Kleinserie gebaut und in der Schweiz zu einem Preis von 43 000 Franken»angeboten. Er zählt somit zu den ausgesprochenen teuren, zweisitzigen Hochleistungs- Sportwagen für den täglichen Gebrauch. Flach, langgestreckt und in auffallendem Gelb präsentierte sich der Dino-Testwagen. Sein Kleid trägt die unverkennbare Note der italienischen ...