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... den Wagen mehr ins Rampenlicht gerückt, vielleicht hat die ernsthafte Beschäftigung mit dem Rallyesport auch die Entwicklung dieses Typs gefördert. Das Modell Fulvia verkörpert die zweite Fronttriebkonstruktion unter der technischen Leitung von Professor Fessia, der von Fiat zu Lancia kam und dort gleich mit dem grösseren Modell Flavia ein ungewöhnliches, aber hervorragendes Auto schuf. Auch der Fulvia besitzt Vorderradantrieb, doch sein Motor ist kein «Boxer», sondern dieser folgt in seiner Konzeption dem alten Lancia-Prinzip des schmalen V-Motors. Der Zylinderwinkel beträgt hier nur 13°, und der Motor wird hierdurch zwar sehr kurz, aber kaum breiter als ein Reihentriebwerk. Für beide Zylinderreihen gelangt ein gemeinsamer Leichtmetall-Zylinderkopf zum Einbau. Die beiden obenliegenden Nockenwellen betätigen über Kipphebel die in V-Stellung angeordneten Ventile beider «Zylinderijreihen». Der Zylinderblock sitzt mit einem Neigungswinkel von-45° nach links (in Fahrtrichtung) auf dem Kurbelgehäuse. Die Gemischbildung erfolgt durch zwei Weberoder Solex- Doppelvergaser, welche auf einem kühlwasserbeheizten Saugrohr aufgebaut sind. Oeffnet man die beim Modell Sport 1,3 seitlich angelenkte Motorhaube, so wirkt der Motor auf den Betrachter wie ein halbierter V8. Dieser originelle V-Motor besass zuerst einen Hubraum von 1091 cm3. Im Vorjahr tauchte eine ...