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... jedes Fünkchens Federungskomfort hopperte der hartgefederte Wagen über schlechte Strassen und schüttelte seine Insassen respektlos nach Strich und Faden durch. Doch deswegen waren wir dem Wagen keineswegs gram, denn es ist ja schliesslich nicht seine Aufgabe, Leute möglichst bequem von A nach B zu transportieren. Im Gegenteil: möglichst schnell sein heisst die Devise, und in dieser Beziehung hat der Gruppe-1-Do- Zehnmal in der vergangenen Saison ging der Triumph Dolomite Sprint mit Jean-Claude Bering, dem Berg-Europameister von 1975 und 1976, als Sieger durchs Ziel. Dem Garagisten aus La Chauxde-Fonds brachte das den Schweizer Meistertitel in der heissumstrittenen Serientourenwagenklasse ein. Jomite einiges zu bieten. Er liegt wirklich «satt» auf der Strasse und lässt sich mit der ausreichend direkten Lenkung, die dank den Rennreifen an Prä- zision gewonnen hat, mühelos dirigieren. Bei den im normalen Strassenverkehr üblichen Tempi umrundet er Biegungen jeder Art wie auf Schienen; auf der Rennpiste, wo man ihm richtig die ZUgel gehen lassen kann, zeigt er in Kurven eine zunehmende Tendenz zum Untersteuern, die aber mit dosiertem Gas jederzeit kompensiert werden kann. Hat man den richtigen Gang eingelegt, so dass der Motor im für ihn günstigsten Bereich zwischen 6500 und 7500/min dreht, lässt sich gar nach einiger Angewöhnung ein «Power- Oversteering» ...