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... denn zugunsten des Audi-Produkts mußten sie die Arbeit an ihrer Eigenentwick lung mit der internen Bezeich nung EA 272 einstellen. Der Grund dafür: Man brauchte möglichst schnell ein attrakti ves Modell in der unteren Mit telklasse, und während sich aus dem Audi 80 in wenigen Monaten mühelos ein VW-Modell machen ließ, wäre der EA 272 erst 1974 serienreif gewe sen. Da laut Konzernstrategie künftig die Autos aus Wolfs burg Schräghecks und jene aus Ingolstadt Stufenhecks haben sollen, war die Arbeit am EA 272 nicht völlig verge bens - sein nach Entwürfen des Turiner Karosserie-Cou turiers Giugiaro gestaltetes Schrägheck wurde nahezu un verändert für den Passat über nommen. Der Kundschaft kann es nur recht sein, daß der neue VW auf der Basis des Ingolstädter Fronttrieblers ent stand, der bei Kritikern und Käufern gleichermaßen Aner kennung fand: Sie bekommt ein bereits bewährtes Auto mobil, das in der Summe sei ner Eigenschaften so über zeugend wirkt, daß selbst ein gefleischten Liebhabern der auslaufenden VW 1600-Baureihe das Umsteigen nicht schwerfallen dürfte. Die eigene Note „Ein Konzernmodell muß nicht uniform sein. Baukastentech nik macht Profilierung mög lich", heißt es in einer Werks mitteilung. Der Profilierung gegenüber dem Audi 80 dient vor allem das schräge Heck des Passat: Es fungiert als wichtiges ...