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... für den 300 SL war der gleichnamige Rennwagen mit dem Baureihencode W 194, das sogenannte Uhlenhaut-Coupé. Benannt nach Rudolf Uhlenhaut, dem genialen Rennund Versuchsleiter bei Mercedes, der die Rohrrahmenkonstruktion aus seinen Rennwagen mit in die Serie brachte. Und damit die Flügeltüren »erfand«, weil herkömmliche Türen nicht verbaubar waren. Bevor der SL in Serie ging hatte dieser Renn-SL bereits weltweit für Furore gesorgt. Spätestens mit der spektakulären Siegesfahrt bei der Carrera Panamericana 1952, als gleich zwei Teams mit dem Flügeltürer auf die vordersten Plätzen rasten. Zulieferer für das Produktionsmodell war aber ebenso der »Hobel« getaufte 300 SL/1953 mit der Fahrgestellnummer 11, der unter anderem mit der erstmals eingesetzten Direkteinspritzung die Brücke zwischen den Rennwagen und den künftigen Serienautos bildete. Der Rest ist Legende. Nach 1400 Coupés (W 198 I) mit den Flügeltüren von 1954 bis 1957 baute Daimler auf Wunsch von Max Hoffman noch 1858 Roadster (W 198 II) von 1957 bis 1963. Ob Ur-Flügel, Serienmodell oder die Renn-Versionen SLS in Amerika und SLR bei der Mille Miglia, es wurde eine Geschichte geschrieben, die für alle Zeit ihren Platz in Benzingesprächen gefunden hat. Und die sich immer weiter tragen lässt, wenn man in die Historie jedes einzelnen Autos einsteigt. Da gibt es die 29 Alu-Versionen mit dem ...