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... läßt den Wagen steif und hoch erschei nen - aber merkwürdigerweise macht das alles nicht viel aus, weil man offenbar gar nicht den Ehrgeiz nach mitteleuropäischer Stil- Glätte hatte. Der Wagen ist eben englisch. Schon des Preises wegen gehört ein gewisser Snobismus dazu, wenn man sich in Deutsch land ein solches Auto kauft, aber auch mit der Form des Wagens und seiner Ausstattung dokumentiert man ganz klar, daß man sich aus der Masse herausheben will. Man kann das Maß voll machen, wenn man den Wagen mit Rechtslenkung nimmt — es ist dann schon beinahe überflüssig, sich auch noch mit Me lone und Stockschirm zu versehen. Wir konn ten diesen psychologischen Effekt am rechts gelenkten Tesfwagen studieren: man bewegt sich durch den deutschen Verkehr, als ginge einen das Ganze nichts an. Ein geschickter Fahrer wird mit der Rechtslenkung (und Linksschaltung) ohne weiteres zurechtkommen, wir konnten allerdings wieder einmal feststel len, welch ein Unsinn es ist, die Rechtslen kung in Ländern mit Rechtsverkehr allgemein wieder einführen zu wollen. Sie hat zwei ganz klare Nachteile: das Überholen auf schmalen Straßen wird sehr erschwert, weil man prak tisch auf die linke Straßenseite fahren muß, um zu sehen, ob die Fahrbahn frei ist, und Mitfahrer auf dem Nebensitz müssen stets zur Straßenmitte hin aussteigen. Also: wenn Rechtslenkung, dann nur aus ...