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... Technisch an der Tochter Audi NSU (von Porsche begann man sich zu distanzieren), optisch an Giorgetto Giugario, dem man die Designverantwortung übertragen hatte, weil in Wolfsburg einfach die Fähigkeiten und das Selbstbewusstsein fehlten. Mit dem Erfolg des Golf 1 änderte sich das rasant. Golf 2 und 3 sind dann selbstbewusste Statements aus Wolfsburger Hand. 3. Grund: Die Randnotizen Der Autor macht es sich nicht einfach. Das kommt dem geneigten Leser zugute. Ob Audi 50 oder VW Scirocco, ob Forschungsauto ESVW 1 oder die 16-V-Entwicklung von Oettiger für den französischen Markt – der Autor stellt sie an der richtigen Stelle vor und ordnet damit die Geschichte des Golf und dessen Bedeutung für das Unternehmen neu. Ein spannender Nebeneffekt; der Leser erhält viel Wissenswertes aus der VW-Geschichte präsentiert, das noch nicht publiziert wurde. 4. Grund: Das Design Der Golf ist nicht irgendein Auto. Auf der ganzen Welt im Angebot, war er schon ein Weltauto, bevor andere 20 Jahre später solche Begriffe als markenstrategische Absicherung ihres Wischiwaschidesigns erfi nden mussten. Wischiwaschi ist beim Golf nichts: markante C-Säule, ausgeprägte Toronado-Linie und keine Experimente. Eine Designphilosophie, wie Porsche sie beim 911er zelebriert, umgibt auch den Golf. Schön, dass man in diesem Buch neben Skizzen, Clay-Modellen und Prototypen auch der ...