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... stehenden und bewährten Vorkriegskonstruktionen auf und ging nur dort eigene Wege, wo es im Interesse des technischen Fortschritts notwendig schien. Das Ergebnis dieser Synthese von Gedankengut aus Automobilund Flugzeugtechnik ist die Stromlinien-Limousine Bristol 401, deren neueste Ausführung von der « AR vor kurzem einem Langstreckentest unterzogen wurde. Ein ausgereiftes Vollblutchassis Die Konstruktion des Fahrgestells entspricht weitgehend derjenigen des bis 1940 von BMW gebauten Tourenmodells 326, das Bristol durch die englische Lizenznehmerin, die für ihre Sportwagen bekannte Firma Frazer-Nash zugänglich gemacht worden war. Dieses Modell ist durch einen Plattformrahmen mit Kastenprofil-Längsträgern, einzeln aufgehängte Vorderräder mit je einem Querlenker und einer darunter liegenden, beide Räder verbindenden Querblattfeder sowie durch eine starre Hinterachse mit zwei Querlenkerkurbeln, einem Lenkerdreieck und Längs- Torsionsstäben gekennzeichnet. In dieses Fahrgestell, das BMW mit einem 50-PS-Motor ausgerüstet hatte, baut Bristol den verfeinerten. Hochleistungsmotor des Sportmodells BMW 328 ein, dessen Höchstleistung dazu noch von. 80 auf 86 PS gesteigert werden konnte. Um das Fahrgestell für die höheren Fahrleistungen tauglich zu machen, die der stärkere Motor ermöglicht, wurden die hydraulischen Kolbenstossdämpfer an allen vier Rädern ...