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... Nr. 29 | 01.201148 Um diese Zeit begann eine Zusammenarbeit mit dem seit 1910 in Berlin tätigen Carrossier Alexis Kellner. Sein Unternehmen war für äusserst luxuriöse Aufbauten bekannt, geriet jedoch in der Krise in Schwierigkeiten, die damit endeten, dass es von der Firma Drauz, Heilbronn, übernommen wurde. Alexis Kellner, nicht verwandt mit den bekannten Georges Kellner & Söhne, Paris, besass zahlreiche Patente im Carrosseriebau. Anfang der 1930er-Jahre reichte er auch in Bern Patente ein, die auf Generalkonsul Alexis Kellner ausgestellt wurden. 1932 erschien in der AR ein Inserat, in welchem die Firma nunmehr als Alexis Kellner & Gygax, Biel, erwähnt wird. Auch auf den Werksfotos von Cabriolets auf Buickund Chrysler-Chassis wurden beide Namen aufgeführt. Aber bereits ein Jahr später ist offenbar die Zusammenarbeit eingestellt worden. In der Reklame erschien nun wieder nur noch Jean Gygax AG, Biel. (Alexis Kellner arbeitete dann auch mit der Carrosserie Langenthal und mit Reinbolt & Christe zusammen.) Aus den Jahren 1933/34 stammen die zwei Fahrzeuge mit Gygax-Carrosserien, die nachweislich überlebt haben. Auf dem Vauxhall-ASX-LD-Fahrgestell mit dem kleinen Sechszylinder-OHV-Motor von 1,8 Liter Inhalt wurde ein apartes Cabriolet aufgebaut. Es gehört dem Schweizer Sammler Ruedi Meier und war über die Jahre immer wieder ein ...