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... Amerikanische, englische, französische, deutsche, italienische und tsche choslowakische Automobilfirmen bemühen sidi um die Schweizer Käuferschr.ft Es genügt aber nicht, lediglich die fertigen Automobile an zubieten. Heute ist der Verkauf untrennbar mit dem Kundenund Ersa^teildienst verbunden. Auch in der Schweiz weiß man, daß nicht der Anschaffungspreis, sondern die Unterhaltskosten den Wert eines Kraftfahrzeuges ausmachen. Das hat in der Sdiweiz zu interessanten wirtschaftlichen Problemen geführt. Die Schweizer Käuferschaft war nach dem Kriege ausgehungert nach neuen Kraftfahrzeugen. Die Händ ler rissen sich uni die ihnen wieder angebotenen Vertretungen. Der rasch einsetjende Konkurrenzkampf, anfangs noch von den langen Lie ferfristen bestimmt, führte dazu, daß die Händler sich bemühten, möglichst viel Fahrzeugtypen anzubieten. Das ging gut, bis Reparaturen auftraten, Ersatjteile geliefert werden mußten und schließlich die Käufer darauf bestanden, diese Ersatzteile sofort ab Lager zu erhalten. Wer einen Begriff davon bat, was eine ausreichende Ersatzteil-Lagerhaltung kostet, mag“die Schwierigkeiten ermessen, vor denen sich die Schweizer Händler plötzlich sahen, denn — die Ersatzteillager mußten ja bezahlt, enorme Kapitalien mußten investiert werden. Nicht jeder autorisierte Händler war dazu in der Lage und heute liefern die Automobilfabriken ...