Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... an den 30/98 noch zu steigern, setzte Vauxhall 1924 den Preis auf 1220 £ herunter. Aber die Kund schaft musste bald einmal feststellen, dass dies nur durch den Einbau von bil ligen und schlechten Einzelteilen «ge lungen» war. Die elektrische Anlage wurde zum Grund vieler Reklamatio nen. Zudem wurde das Gerücht herum geboten, dass die 30/98 mit Vergasern aus Armeebeständen bestückt seien, die das Werk zum Preis von zwei Shilling erstanden habe. 1927 wurde die Produk tion des 30/98 eingestellt. Es gibt davon, über die ganze Welt verstreut, noch 160 Stück, vereint im «The 30/98 Register.» 1924 zog sich Vauxhall vom Rennsport zurück, obwohl Privatfahrer noch jahre lang mit ihren 30/98 weiterfahren soll ten. Alle von Vauxhall eingeheimsten Becher und anderen Silberpreise wur den eingeschmolzen und zu einer gros sen Platte verarbeitet. Darauf wur den alle Triumphe eingraviert. Kein Triumphbogen also, sondern eine Triumphschale. Fahrt auf zwei Geleisen Doch zurück in die frühe Nachkriegs zeit, als die Vauxhall von Sieg zu Sieg fuhren. Würde diese Erfolgsserie ein En de nehmen, nachdem Laurence Po meroy 1919 ein sehr gutes Angebot aus Amerika annahm und Vauxhall verliess? Der Höhepunkt aus Pomeroys Ar beit, der 30/98, war noch für einige wei- 48 tere Jahre konkurrenzfähig; wer aber sollte den Nachfolger für dieses Modell entwerfen? Oder wäre es vielleicht nicht doch besser, die ...