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... rund 6000 Franken mehr kostet als ein Porsche 911 SC, richteten wir unser Augenmerk deshalb vor allem auf den Punkt «Fahrverhalten und Fahrsicherheit». Ist der mit viel Vorschusslorbeeren bedachte allradgetriebene Sprössling aus Ingolstadt im Alltagsbetrieb tatsächlich sicherer und problemloser als herkömmliche, mit nur zwei angetriebenen Rädern versehene Wagen? Ist er auf rutschigem Untergrund so deutlich überlegen, wie im Produktionsanlauf führten aber dazu, dass die ersten Serienexemplare erst Ende 1980 ausgeliefert werden konnten,, und so erstaunt es nicht, dass der Quattro noch heute zu den ausgesprochen selten anzutreffenden Exoten auf unseren Strassen gehört. Für ein so rares Hochleistungscoupe ist allerdings die Karosserie nicht allzu aufregend. Das ist kein Wunder, entspricht sie doch im grossen und ganzen dem in der Entwicklungsgeschichte zwar älteren, aber erst nach dem Quattro erschienenen Audi Coupe (1,9-1-Fünfzylindermotor, Frontantrieb). Es sind in der Tat nur Kleinigkeiten, die den Quattro äusserlich von diesem unterscheiden und ihn bulliger und gedrungener erscheinen lassen: Kotflügelausbuchtungen, grössere, um die Ecken herumgezogene Kunststoffschürzen vorn und hinten, trittbrettartige Verbreiterungen der Türschwellen, in Wagenfarbe gespritzte Stossfänger, ein voluminöserer Heckspoiler, andere Räder sowie besondere ...