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... das metallische Bellen und die stramme Härte eines früheren «911 S» als Massstab nimmt, wird enttäuscht sein. Zu Unrecht. Die Prüfung zeigte nämlich unmissverständlich, dass sich der grosskalibrige «928» nicht an den «91 lern» messen will, sondern in eine noch noblere Wagenklasse vorstösst: in die exklusive Gilde schwerer, starker Reisecoupes mit sportlichen Fahrleistungen und luxusbetonter Ausstattung, zu denen bei uns als bekannteste Vertreter etwa der Jaguar XJ-S und der Mercedes-Benz 450 SLC gehören. Der Preis liegt denn auch auf deren Niveau: In der von uns besonders unter die Lupe genommenen Version mit automatischem Getriebe (Aufpreis: 2220 Fr.) steht der «928» mit seinem Katalogpreis von 64 120 Fr. ziemlich genau in der Mitte zwischen den ebenfalls mit Automat versehenen Jaguar (63 000 Fr.) und Mercedes- Benz (64 900 Fr.). Porsche hat seine jüngste Waffe gut geschmiedet. Welcher konstruktive Aufwand getrieben wurde, um in der anvisierten Exklusivklasse eine Spitzenrolle zu spielen, zeigt ein Blick auf die technischen Hauptmerkmale dieses 2 + 2sitzigen Hecktürencoupes: Ein gänzlich neu konstruierter wassergekühlter 4,5-Liter- Vollaluminium-V8 mit Benzineinspritzung und vielen baulichen Besonderheiten treibt das am Heck nach dem Transaxle-Prinzip mit dem Differential verblockte Getriebe (wie schon beim Porsche 924, aber auch beim Alfa Romeo Alfetta) ...