Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... allem bei amerikanischen Grossserien-Automobilen. Ohne Einbusse an Nutzraum bringt manches von ihnen mehrere 100 kg weniger auf die Waage. Leichtbau ist heute generell die Devise für die Zukunft. Die Finiten-Elemente-Methode in der Konstruktion des Wagenkörpers ermöglicht eine genaue Bestimmung aller in der Struktur auftretenden Kräfte und damit die Wahl der jeweils passenden Blechstärken für jeden Verband. Diese zum Beispiel vom Audi-VW-Entwicklungsstab gepflegte Methode erbrachte Gewichtsreduktionen, die bereits bei Mittelklassemodellen zu Vorteilen im Bereich von 10 bis 12 Prozent gegenüber der Konkurrenz führten. Leichtmetall im Vormarsch Ein weiterer Trend in Richtung Gewichtsreduktion zeigt sich in der vermehrten Verwendung von Leichtmetall sowohl im Motorenals auch im Karosseriebereich. Hier ist allerdings ein gewisses Risiko nicht auszuschliessen, weil sowohl der allgemeine Zwang zum Leichtbau als auch der beträchtliche Energiebedarf bei der Aluminiumschmelze in Zukunft stärker auf die Preisstruktur durchschlagen dürften. Ein Vorteil von Aluminium ist allerdings seine problemlose Wiederverwertbarkeit durch Recycling. In der Grossserienfertigung macht die Automatisierung rasche Fortschritte. In verschiedenen Unternehmen durchläuft die Rohkarosserie auf einer Transferstrasse in mehreren Phasen einen Produktionsgang, bei dem der Mensch nur noch ...