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... erst auf Befehl per Gaspedal geht’s los. Das tönt umständlicher, als es in Wirklichkeit ist. Etwas gewöhnungsbedürftig ist allerdings das Aktivieren des Rückwärtsganges: Aufs Bremspedal treten, einen Schalter auf der Mittelkonsole betätigen und wieder den linken Lenkradschalter ziehen; auf der LCD- Anzeige erscheint ein R. Das Selespeed-System denkt zudem mit und weigert sich beispielsweise, einen niedrigeren Gang einzulegen, wenn bei zu hoher Drehzahl irrtümlich am falschen Hebel gezogen wird. Keinen derartigen Support hat der Fahrer dagegen im umgekehrten Fall zu erwarten: Wenn etwa im Gefälle hochstatt heruntergeschaltet wird, folgt die Schaltung diesem Wunsch umgehend, und die erwartete Motorbremswirkung bleibt plötzlich weg. Die Testfahrt auf der Ferrari- Rennstrecke von Fiorano zeigte, dass Selespeed eine sehr interessante Innovation darstellt, auch wenn bis zum Erreichen der Serienreife noch einige Verfeinerungen nötig sind. Beim Hochschalten ist alles paletti; man betätigt den rechten Lenkradhebel, und Selespeed wählt die nächsthöhere Stufe. Dass der Fahrer subjektiv den Eindruck hat, dies geschehe etwas langsam, hat einzig und allein damit zu tun, dass man weder mit Kuppeln noch mit Manipulieren am Schalthebel beschäftigt ist. Laut Lombardi braucht ein normaler Fahrer 5 bis 6 Zehntelsekunden für einen Gangwechsel; Selespeed ...