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... in den beiden oberen Gängen, Zentralschmierung, Normalrahmen völlig aus Rohren verschweißt, vordere Einzelradaufhän gung usw. waren zu jener Zeit nodt keineswegs üblich und kennzcichnetcn den BMW 309 als etwas wirklich Besonderes an Kleinwagen. Die Nachfolgetypen übernahmen die Karosserie und das Fahrwerk nebst Rahmen, erhielten jedoch l'A- bzw. 2-Liter-Sechszylindermotoren mit 34 bzw. 45 PS. Sie drangen in „sagenhafte“ Lei stungsgewichtsbezirke vor (315:25 kg/PS, 319: 20 kg/PS), und beide Typen hatten beispiels weise im direkten Gang ll0/o Steigfähigkeit. Auch hier waren die BMWs etwas Besonderes, was ihnen damals den noch heute treuen BMW- Anhängerkreis schuf. Aus dem 319-Motor entstand schließlich je ner von Typ zu Typ leistungsmäßig weiterentwickelte Sechszylinder, der sich selbst im eng lischen Bristol findet und heute im 501 72 PS leistet. So schade es ist, daß die Kleinwagen idee seitens der Münchner ad acta gelegt wurde (wenn man das Motocoupe „Isetta“ nicht als Ersatzlösung ansehen will), so sehr war die Auffassung richtig, daß man heute exquisiter sein müsse als je, denn die BMW-Leute haben nach wie vor ihren eigenen Kreis von Begeister ten. Der 501-Sechszyiinder war weder in Lei- NP stung noch Spitze oder gar Temperament in seiner Hubraumklasse führend, wohl aber ein Spitzenprodukt, was Finish der Karosse, was ...