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... ist der 959 im doppelten Sinne Aushängeschild. Zum einen markiert er unüber» sehbar die Spitze der aktuellen Modellpalette, und zum äri3er ren ist er auch eine fgSfetf'de Visitenkarte für das Porsche-Entwicklungszentrum Weissach, in dem ja bekanntlich zu rund einem Drittel Fremdaufträge ausgeführt werden. Die Rolle als «Visitenkarte» dürfte längerfristig die wichtigere sein, denn Porsche hat die Absicht, den Anteil der Fremdentwicklungen in der Weissacher Denkfabrik stark zu erhöhen, und zur Gewinnung neuer Kunden - sprich Auftraggeber - ist ein Technologieträger wie der 959 genau das richtige Mittel. Kein Wunder also, dass der Über- Porsche vor interessanten Neuentwicklungen und Ideen geradezu strotzt und technisch nur noch bedingt mit dem Ausgangsprodukt, dem Hecktriebler 911, in Verbindung gebracht werden kann. Schon vor über zwei Jahren, in «AR» 17/1986, haben wir den Porsche 959 im Detail vorgestellt. An dieser Stelle beschränken wir uns deshalb auf Stichworte, aber auch so wird die Aufzählung so lang, dass man sie kaum ohne Luftholen in einem Zug durchlesen kann: Von Renntriebwerk (956 Gruppe C) abgeleiteter 2,85-Liter- Sechszylinder-Boxer mit neuartiger Registeraufladung (2 hintereinandergeschaltete Turbolader), wassergekühlte Zylinderköpfe, vier Ventile pro Zylinder, digitale Motorelektronik, 450 PS (331 kW) bei 6500/min, ...