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... *T 0 Das kleine graue Auto, das monatelang als Erlkönig auf Italiens Autostradas durch seine guten Fahrleistungen verblüffte, hat nun Gestalt angenommen. Als Fiat 128 tritt die hübsche kleine Limousine die Nach folge des antiquierten Millecento an, des sen Produktion inzwischen ausgelaufen ist. Doch bei der Vorstellung des neuen Mo dells in Turin wurde klar, daß der Fiat 128 mehr als nur ein Ersatz für ein ausgelau fenes Modell ist. Er soll für Fiat in der bis her von den Turinern vernachlässigten Preisklasse zwischen 5000 und 6000 Mark einen erklecklichen Marktanteil erobern und gerät damit in unmittelbare Konkur renz zu Wolfsburgs Volkswagen. Fiat hat sich für diesen Konkurrenzkampf gut ge rüstet und bei Rivalta vor den Toren Turins für den 128 ein völlig neues Produktions werk errichtet. Vorläufig sollen dort 1000 bis 1500 Einheiten pro Tag gebaut werden, bei Bedarf kann jedoch die Produktion auf ca. 2500 Stück ansteigen. Wolfsburg täte gut daran, den Fiat 128 als ein echtes Kampfsignal zu werten. Denn daß dieses Auto ein Verkaufsschlager wird, daran zweifelten wir nach den Probefahrten nicht. Moderne Konzeption Zwei Baukonzeptionen waren bisher bei Fiat vertreten. Die größeren Modelle vom Millecento bis zum Dino waren konven tionell gebaut, mit Frontmotor und starrer Hinterachse. Bei den kleinen Modellen herrschten Heckmotor und ...