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... der einmal ähnliches getan hat, weiß, daß das Land außer einer großen Anzahl historisch interessanter Bauten und Kulturdenkmäler eine Fülle von landschaftlichen Schönheiten zu bieten hat. In dieser jetzt so friedvollen und unter dem blauen Himmel so strahlend schönen Landschaft fand ich aber auch Plätze, die daran erinnerten, daß dieses Land vor etwas mehr als fünfzehn Jahren durch das harte Kriegsgeschehen überschattet wurde. Zeugen dieser Zeit sind zerstörte und noch nidit wiederaufgebaute Wohnstätten, Reste von Feldbefestigungen und vieles mehr. Wir kennen das alles aus unserem Vaterland selbst und sind deswegen vielleicht etwas abgestumpft. Wenn man dann plötzlich inmitten von Weinbergen und Maisfeldern oder in einem schattigen Pinienwald vor einem Soldatenfriedhof steht, wird man zur inneren Einkehr und Nachdenklichkeit gezwungen. So ging es uns eines Tages. Wir waren entlang der Steilküste bis Pesaro gefahren. Die unbeschreiblich schönen Ausblicke auf die blaue See und den Strand nach Norden bis Rimini hatten uns restlos begeistert. Auf dem Rückweg nach Riccione wollten wir noch Gradara besichtigen. Nachdem wir von der Hauptstraße abgebogen waren, standen wir nach wenigen Kilometern vor einem englischen Soldatenfriedhof. Er war sehr eindrucksvoll an einem Berghang angelegt. Im satten Grün eines sehr gepflegten kuxzgeschorenen Rasens ...