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... Effretikon beheimatete Schweizer Firma Nova Swiss diesem Problem an. Die «AR» hatte kürzlich Gelegenheit, eine 175 PS starke Version des Range Rover einem Test zu unterziehen. Im Laufe der Jahre hat sich die Leistung des Range Rover kaum verändert. Bei seinem Erscheinen im Jahre 1970 nannte das Werk 130 DIN-PS, heute sind es deren 126. Dass damit die Möglichkeiten des Motors keineswegs ausgeschöpft sind, zeigen die PS-Zahlen der Rover V8-Limousine, deren Motor mit Vergasern 157 und mit Einspritzung sogar 193 DIN-PS abgibt. Im Tourenwagen-Rennsport leistet das Achtzylinder-Triebwerk gar über 300 PS. Wer nun glaubt, die einfachste Lösung, um mehr Leistung in den Range Rover zu bringen, wäre das Einsetzen eines Motors aus dem 3500 Vitesse, der irrt. Denn mit der Leistung allein ist es nicht getan, Drehmoment ist genau so entscheidend für die Charakteristik eines Motors, vor allem für ein geländegängiges Fahrzeug. Und gerade in diesem Punkt setzten die Techniker aus Effretikon an. Für den Range Rover gut selbstverständlich, was für andere geländegängige Autos auch zutrifft: Der Motor sollte bereits bei niedrigen Drehzahlen hohes Drehmoment aufweisen. Die Motorenbauer kennen einige Mittel, um dieses Ziel zu erreichen. Das einfachste ist zweifellos, Drehmoment mittels Hubraum zu produzieren, doch widerspricht diese Methode meist unserem heutigen ökologischen ...