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... wieder in die Stadt und ihre nebelvolle Kälte zurückkehrte. Es zwang mich empor. Ich musste, auch allein! Kaum dass die Sonne erwacht war und die ersten roten Strahlen sich an den Bergen spiegelten, so war ich unterwegs. Dem tiefverschneiten See entlang spurte ich durch den Pulver, bis ich vom Licht erreicht wurde. Mich deuchte, die ganze Natur musste sich wohlig strecken bei diesem ersten Sonnenbade nach der sternfunkelnden Nacht. Wie ruhig und einsam war heute der Wald! Wie eigen und seltsam, dass ich so ganz allein emporschritt, ohne jemanden Rechenschaft ablegen zu müssen über Tempo oder Stundenhalte. Wie leicht es sich doch stieg. Und doch lagen die Gipfel scheinbar noch unendlich hoch über mir. Das Schweigen im Walde wurde gelöst durch ein paar schlaftrunkene Vögel, die wohl glaubten, der Frühling sei schon da. Nach den Alpen Tgantieni und Fopps fielen die Tannen langsam hinter mir zurück, und in einem Bogen nach rechts ausholend, erreichte ich den Sattel zwischen Crap la Pala und Piz Scalottas. Ohne Rast zog ich weiter. Als ersten Gipfel erkor ich mir den Scalottas. Seiner Ostflanke entlang stieg ich zur Höhe. Eine etwas steilere Mulde und eine Rinne hiessen mich aufpassen; denn die Sonnenhitze lag glühend in den Wänden. Wenigstens kam ich ziemlich zum Schwitzen. In grossen Zickzacken ging's dann über ungefährliche Halden. Die Höhen taten sich ...