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... Außer dem hatten wir die stille Hoffnung, auf dieser Strecke weniger Lkws zu finden. Wir haben es uns inzwischen ab gewohnt, den unterschiedlichen Ben zindurst an den Tankstellen zu disku tieren. Mit schöner Regelmäßigkeit braucht der NSU Ro 80 um 10 bis 15 Prozent mehr, die Sache spielt sich ein. Langst haben sich Vorlieben und Parteien gebildet. Auch Tester sind Menschen, und sie sollen ja bei aller Objektivität subjektive Eindrucke sammeln. Gebhardt, dersuch wundert, daß der Citroen keinen Tropfen, der Ro aber bei jeder zweiten Tankstelle einen Liter öl braucht, muß sich be lehren lassen, daß dies normal ist, denn — so doziert Wankelspezialist Kranz — der neue Drehkolbenmotor sei ja immer noch so etwas wie ein Zweitakter, der seine Dichtleisten ex tra schmieren muß. Plötzlich, mitten in einer Vollgasjagd durch die La Mancha. gibt Willi Lanek verzweifelte Blinkzeichen und fordert gebieterisch über die Funksprechge räte zum Halten auf. Große Aufregung. Die Citroenbremse zieht nicht mehr! In der nächsten Werkstatt wird der Wagen hochgehievt; die Bremsen sind normal warm, der Bremsflussigkeitsanzeiger derServo-Bremsezeigt nichts Ungewohliches. Und trotzdem schwort Lanek, daß er soeben nur mit Muhe einem Auffahrunfall entgangen sei. Ein Mysterium? Nein — plötzlich kommt einer auf den glorreichen Ge danken, die zu Schonzwecken gekauf ...