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... und zum Teil von Beobachtungen von aussen zustande kam, konnte man einen merklichen Fortschritt in der Reifentechnik feststellen, der sich darin manifestierte, dass die Unterschiede im Fahrverhalten zwischen trockener und nasser Strasse kleiner geworden sind und dass, in bezug auf die Sicherheit beim Kurvenfahren, die enge Zusammenarbeit zwischen Reifenindustrie und Autokonstrukteur Früchte zu tragen beginnt. Zur Präzisierung sei hier noch vermerkt, dass man, in Hockenheim am Testtag nur deutsche Fahrzeugmarken fahren konnte, die aber vollzählig vertreten waren und deren Prüfexemplare sich in tadellosem mechanischem Zustand (auch hinsichtlich der Reifendrücke) befanden. War hinsichtlich der Reifen alles zum besten bestellt, so hat sich ausnahmslos bei allen Wagen ein anderer Faktor als sehr gefährlich erwiesen: die Luftfeuchtigkeit im Innern der Wagen und, damit verbunden, das Beschlagen der Fenster. Durch den ständigen Wechsel der in durchnässte Regenmäntel gekleideten Fahrer und auch die äussere dampfige Atmospäre führte dazu, dass sehr viel Feuchtigkeit in die Wagen gebracht wurde. Trotzdem die Defroster auf höchsten Touren liefen, war ein Austrocknen des Feuchtigkeitsbeschlages auf den Scheiben nicht mehr zu erreichen. Die Defroster pumpen ja ohnehin warme, wassergesättigte Luft an die kühlen Frontscheiben, und die Prüfstrecke von zweimal ...