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... zu schicken. Dabei hatte »Ecki« Schimpf nur um 500 DM Zuschuss gebeten, um 1972 mit einem Porsche 914/6 an der Rallye Monte Carlo teilnehmen zu können – als Gegenleistung wollte er ein paar Jägermeister-Schriftzüge auf dem Auto anbringen. Damals war Reklame auf Rennwagen gerade erst seit gut drei Jahren im Motorsport erlaubt und Mast sah die Chance: »500 DM sind so eine krumme Summe. Du kriegst 1000. Und wenn Du aus Monte Carlo zurück bist, melde Dich bei mir. Ich denke, wir sollten etwas besprechen.« Zwar fiel der 914/6 bei der Rallye aus, aber das Gespräch mit Günter Mast fand natürlich statt. Eckhard Schimpf: »Und es lief toll.« Mast sagte: »Reklame ist doch erlaubt. Kauf Dir also irgend einen Rennwagen auf unsere Rechnung, verpflichte außerdem einen richtigen Star und noch ein Rudel anderer Fahrer drum herum.« Damit hatte das Leben von Ecki Schimpf eine unerwartete, niemals geplante Wendung genommen: »Vier Wochen später stand das Jägermeister Racing Team. Unser erster Star war Graham Hill, damals bereits zweifacher Formel-1-Weltmeister.« Von nun an ging es steil aufwärts: Der junge Niki Lauda im BMW Alpina 3.0 CSL-Coupé, der 1973 die Fans mit seiner spektakulären Fahrweise zu Begeisterungsstürmen trieb oder der Brite Vic Elford, der mit einem 1000 PS starken Porsche 917 in Hockenheim in Jägermeister-Farben siegte. Endgültig zum Kult ...