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... und Ziele waren klar, wie sich das technisch umsetzen ließ, war noch nicht geklärt. Hersteller setzten auf luftwie wassergekühlte Motoren mit zwei oder vier Zylindern, die vorne oder hinten saßen. Die Motoren waren mehr oder minder klein – mehr beim Fiat 500 und Mini, weniger beim NSU Prinz und R4. In mehr als einer Hinsicht ist der R4 ein Verwandter des 2CV. Der hatte Vorderradantrieb und – trotz Niedrigpreis – eine ziemlich ausgeklügelte Aufhängung. Entwickelt wurde die Ente, um der Landbevölkerung – den Bauern der Provinz – ein kostengünstiges Mobil zu bescheren. Und sie wurde Kult für Millionen in aller Welt. Darauf musste Renault reagieren. Pierre Dreyfus, gerade zum Renault-Präsidenten ernannt, wollte eine Art »Blue-Jeans-Auto«. Das sollte wenig kosten, vor allem sollte es pfiffiger und vielseitiger einzusetzen sein als der Citroën 2CV. Auf seinem Plattformrahmen sollten auch Karosserievarianten für andere Zwecke montiert werden. Das war für Renault auch der Hauptgrund, das Blue-Jeans-Auto mit Vorderradantrieb auszustatten. Denn der ermöglichte einen größeren und praktischeren Laderaum. Dreyfus beauftragte den jungen Designer Yves Georges und blieb damit seiner Maxime treu, wonach Renault nonkonformistisches Denken fördern und den Bau solcher Autos unterstützen solle, die nicht nur funktional, sondern auch stylisch sind. »Autos sollten nicht ...