Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... als plötzlich, mit einem gewaltigen Aufheulen und dem Geruch von Gummi ein feuerroter Ferrari von der Strecke schlitterte und zum Abschluss mit einer formvollendeten Pirouette nur wenige Meter von dort zum Stehen kam, wo wir eben noch entlang geschlendert waren. Ich war viel zu unaufmerksam gewesen, um den Moment mit einem Foto festzuhalten. Schon hatte der Fahrer sich aus dem Cockpit gehievt und stiefelte nun genau in unsere Richtung; der Helm war runter und er riss sich die weiße, feuerfeste Balaklava vom Kopf. Er schüttelte sein lockiges Haar. Es war Didier Pironi. Und er sah wütend aus. In meiner Hosentasche befand sich eine zentimeterdicke Lage dieser Notizklötze, die man neben dem Telefon liegen hat. Jedem, der auch nur im entferntesten eine Ahnung von korrektem Benehmen gehabt hätte, wäre klar gewesen, dass dies wirklich nicht der richtige Zeitpunkt war, um ein Autogramm zu bitten – Herrgott nochmal, irgendwas in diesem verzogenen Auto zischte schließlich noch! Andererseits versprach dieser Moment der einzige echte Moment des Tages zu werden – einer dieser Augenblicke, in denen etwas tatsächlich vor meinen eigenen Augen geschah, das mich gepackt hat. Irgendwie. Als Pironi auf uns zu stampfte, riss ich meinen Block heraus. Erstaunlicherweise krallte er sich diesen, nahm meinen Kuli, kritzelte im Vorbeigehen seinen Namen darauf und ...