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... •TO auto motor sportund < KRITIK TEST LANCIA FLAVIA COUPE Die Turiner Firma Lancia, die von erheblich kleineren Stückzahlen lebt als der große Lokalrivale Fiat, hat es bisher immer ver standen, ihre Fahrzeuge mit dem Hauch des Ungewöhnlichen zu umgeben. Es ist ihr Re zept, weder in der Konstruktion noch im Material und in der Verarbeitung zu sparen. Schon vom äußeren Eindruck her heben sich Lancia-Autos darum wohltuend von der Masse ab. Konstruktiv findet man bei ihnen Extra vaganzen wie die De Dion-Hinterachse des Flaminia und die Vierund Sechszylinder-V- Motoren der kleinen und großen Modelle. Wie um zu zeigen, daß man damit noch längst nicht alle Register gezogen hat, über raschte der im Jahr 1960 erschienene Flavia mit einem Vierzylinder-Boxermotor und Front antrieb. Auch der neue, den Appia als klein stes Modell ablösende Fulvia erhielt Front antrieb, hier allerdings mit einem V-Motor kombiniert. Lancia erlaubt es sich, drei tech nisch völlig verschiedene Modelle nebenein ander zu bauen. Und von jedem gibt es noch einige Spezialausführungen, die vom Werk hergestellt und geliefert werden. Zu ihnen gehört das Flavia-Coupe mit Farina- Karosserie. Obwohl der Wagen als GT be zeichnet wird, handelt es sich um einen Ver treter jener Misch-Gattung zwischen Limousine und Sportwagen, die in letzter Zeit wieder an Bedeutung gewonnen hat: ...