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... zu gelangen? LauterKleinode aus dem Mittelalter, de ren Charme unvergleichlich ist. Auch«Sekundenspalter» Aufgebaut ist die in drei Etappen aufge teilte Fahrt als Regelmässigkeitsprüfung mit bestimmten Vorgabezeiten, welche etwa dem massigen Durchschnittstem po eines Touristenfahrzeugs entspre chen. Aber in der Regel wird schneller als unbedingt nötig gefahren, denn man geniesst an den Mille-Miglia-Tagen so etwas wie eine Narrenfreiheit, und zu dem spielt sich das Ganzevoreinem po sitiv eingestellten Umfeld ab. Also Gas geben. Es gibt auch die «Sekundenspal ter», welche es mit der Regelmässigkeitswertung sehr ernst nehmen und die Ziellinie am Ende einer Etappe auf die Zehntelsekunde genau kreuzen, denn die geringste Abweichung von der DieserBugatti T55 von 1932 (grosses Bild] ist aus Südafrika an die MilleMiglia gekommen. Hier erklimmt erdie Kehren, die nachSan Marinoführen. Er weist einen aufgeladenen Achtzylindermotor von2,3LiterInhalt auf. Der Cisitalia202 MMvon 1947(Bild ganz rechts] ist ebenfalls aus Südafrika eingetroffen. Vor genau vierzigJahren hatte dieses Einzelstück mit Chassis 001 am 1000-Meilen-Rennen seinDebütgefeiert. Während vieler Jahre warder202 unauffindbar geblieben. Sein jetzigerBesitzerhat ihn voreinemJahr entdeckt und ihn mit einemKompressor versehen. Ein besonders attraktivesModell ist derFrazerNashLe Mans von 1952, der einenBristol-2-Liter- ...