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... darum so gefährlichen Berner Kurs die deutschen Konstruktionen erneut gegenüber den neuen Alfas und Delahayes durchsetzen können? Ja, diese Frage war gerade nach dem Ausgang der „Coppa Acerbo" üngeklärt, wenn auch das ausgiebige Training der Vortage die Überlegenheit unserer Mercedes-Benzund Auto-Union-Leute ziemlich eindeutig erwiesen hatte. Aber diese Probegalopps hatten bei schönstem Hochsommerwetter und auf salztrockener Straße stattgefunden. Und schnelle Trainingsrunden, wie sie vor allem Seaman mit 165 km/Std., Lang und Stuck mit 162 km/Std. gedreht hatten, sagten ja noch gar nichts über das Durchstehvermögen der Maschinen aus. 50 Runden, also 364 Kilometer, die zu fahren waren, konnten manche Überraschung bringen! Alle 8 Deutschen in Front! Nun, das erste nervöse Startfieber legte sich, als die Fahrzeuge nach der ersten Runde zum erstenmal wieder vorbeijagten und wir sahen, daß unsere deutschen Landsleute bereits klar in Führung lagen und die Silberpfeile auf der nassen Straße so sicher und fest wie auf trockenem Boden die tückische Flachkurve vor dem Zeitnehmerhaus mit ihrem kleinen Sprunghügel passierten. Seaman — Stuck — Caratsch — Müller — Kautz — von Brauchitsch — Nuvolari — Lang, also ein richtiger „Cocktail", eine Mixtur Mercedes-Benz und Auto-Union, wie sie prächtiger nicht hätte sein können, so ging das Feld in die zweite ...