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... besass. Bohrung und Hub des 150/S massen 81X72 mm, was 1484 cm3 ergab. Die Kompression wurde auf 8,75:1 festgelegt, und die Leistung erreichte bei 5500 U/min 120 PS. Beim 300/S betrugen die Zylindermasse 84X90 mm, entsprechend 2991 cm3, und Kompression und Leistung standen mit 8,5.1 beziehungsweise 250 bei 6500 U/ min zu Buche. Das Debüt des Dreilitermodells fand in Sebring statt, wo Spear/Johnston und Valenzano/Perdisa hinter Hawthorne/Walters (Jaguar D- Typ) und Hill/Shelby (Ferrari Monza 750 S) den dritten und vierten Rang belegten. Für den ersten Auftritt eine ziemlich gute Leistung! Umso überraschender war daher, dass in der 1955er Saison die einzigen weiteren guten Resultate ausschliesslich mit dem altbewährten A 6 GCS/ 2000 herausgefahren wurden: Klassengewinne in der Mille Miglia durch Giardini und in der Targa Florio durch Giardini/Manzini. Moss hatte sich Fangio in der Mercedes-Benz- Werkmannschaft angeschlossen, und Jean Behra wurde Maserati-Werkfahrer Nr. 1. Wieder, wie bereits in der vorangegangenen Saison, vermochten die italienischen wie die britischen Rennställe die Siegeskette der Silberpfeile nicht zu durchbrechen, doch war der Maserati 250 F inzwischen weit zuverlässiger und widerstandsfähiger geworden. Interessanterweise -wurde für die auf dem eben fertiggestellten neuen Hochgeschwindigkeitsoyal von Monza zu erwartenden ...