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... wenn nicht erlaubt, so doch verzeiht. Technische Angaben Der Öffentlichkeit wurde der Espada zum ersten Mal im März 1968 vorgestellt. Er ist das fünfte und neueste Modell der noch jungen Marke von Sant' Agata (3 5 0 GT, 4 0 0 GT, Miura, Islero sind in dieser Reihenfolge erschienen). Nimmt man den Miura einmal aus, so weicht auch diese Konstruktion nicht von Lamborghinis tradi tionellen Prinzipien ab: die Karosserie ist auf das Chassis geschweißt und bildet so einen selbsttragenden Aufbau, der durch einen Vierkant-Rohrrahmen ver stärkt wird. Ohne Zweifel eine aufwendige Konstruktion. Der Motor liegt auch beim Espada vorn, sogar extrem weit vorne, um ausreichend Platz für den Innenraum zu gewinnen. Auf diese Weise wird die Vorderachse stärker belastet, was, obwohl die Reifen schmaler als zum Beispiel beim Islero sind, Lenkungsprobleme auf wirft. Darüber wird noch zu sprechen sein. Ansonsten finden wir Einzelradaufhängung an allen vier Rädern mit übereinander liegenden Dreiecksverbänden, Schrauben federn, innenl iegenden Stoßdämpfern und Kurvenstabilisatoren. Die Dreiecksver bände sind aus Spezialstahl, Vorlaufund Sturzwinkel sind leicht verstellbar. Die Spurbreite beträgt vorne wie hinten be merkenswerte 149 cm. Unser Testwagen war ein „Prototyp". Erstmals waren zwangsbelüftete Scheibenbremsen mon tiert, die von nun an ...