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... Preis betrug in der Schweiz 61000 Franken, gegen- über den 41 500 für den 3500 GT.) Der 5000 GT verkörperte einen Höhepunkt in allen bis dahin im Autobau gebotenen Kompromissen zwischen samtweichem Motorlauf und brutaler Anzugskraft. Bohrung und Hub des V8-Motors (90°) betrugen 98,5 und 81 mm, woraus ein Hubvolumen von 4975 cm3 resultierte. Die beiden obenliegenden Nockenwellen jeder Zylinderreihe wurden über einen vorneliegenden Zahnradsatz angetrieben, und die Leistung erreichte 385 PS bei 6200 U/min. Die vom Werk angegebene Höchstgeschwindigkeit stand mit 275 km/h zu Buche, und mit einer anderen Hinterachsuntersetzung konnten sogar 290 km/h erreicht werden. Die Radaufhängung hatte der 5000 GT mit der 3500 GT gemeinsam: vorne Querlenker und Schraubenfedern und hinten halbelliptische Blattfedern mit die Starrachse führenden Schubstreben. Obwohl offiziell nicht mehr an Rennen teilgenommen wurde, war es doch eigentlich unbegreiflich, dass bei Maserati keine neuen Wettbewerbsfahrzeuge mehr entstanden. Doch dem sollte nicht lange so sein. Im Jahre 1960 entstand bei Maserati wiederum ein Wagen, der innert einiger Jahre berühmt werden sollte, der «Birdcage» (= «Vogelkäfig*), so genannt wegen seines sehr kompliziert verschlungenen Gitterrohrrahmens aus fein dimensionierten Rohren. Es war schwierig, den in ihm eingebauten Motor erkennen zu können! Dieser mit 45° ...