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... betraut werden." Wir haben sofort diesen vorstehenden Bericht an die Königliche Amtshauptmannschaft zu Chemnitz mit der höflichen Bitte weitergegeben, uns freundlichst mitzuteilen, was an der Sache wahr ist. Wir können nicht glauben, daß die höheren Instanzen der Verwaltung auch heute noch derartige Dinge gutheißen. Ueber die Antwort der Königlichen Amtshauptmannschaft werden wir seinerzeit berichten. Liebevolle Behandlung von Autlern in Hammer-Oberwiesenthal. Von Herrn Max Lorenz in Neukirchen bei Chemnitz geht uns ein Schreiben zu, dessen Inhalt sich folgendermaßen kurz zusammenfassen läßt. Auf einer Strecke von IV2 km wurde der Herr dreimal be—fragt. Erstens. Ein Steuerbeamter: „Bitte Steuerkarte". Zweitens. Gendarm: „Bitte Führerkarte". Drittens. Zollhaus. Der Herr fragte den Gendarmen: „Haben Sie sonst noch Wünsche?" Darauf der Gendarm: „Die Karte haben Sie mir zu zeigen, wenn ich dieselbe verlange!" (Diese Ansicht ist beiläufig nicht ganz zutreffend! Red.) Der Gendarm sah die Karte an, dann den Herrn des Autos, dann die Karte, dann den Chauffeur, dann wieder den Herrn und dann wieder die Karte. Nachdem diese Prozedur 3 Minuten lang gedauert hatte, sagte der Autobesitzer zu seinem Chauffeur, er möchte nach der Zeit sehen, damit man wisse, wie lange der Wagen unnötig aufgehalten werde. Nun gab der Gendarm ...