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... unterschied. Dieser erhielt erst 1960 seine endgültige Kon zeption: technisch nicht weniger anspruchsvoll als der 1600, äußerlich mehr als dieser die „Trapezlinie" zugunsten einer individuellen Form verlassend. Die Fachwelt erwartet viel von diesem Wa gen. Lange Zeit mit zu großen und zu kleinen Fahrzeugen hingeha.ten, harrte ein dem Hause BMW aufgeschlossen gegenüberstehen des Publikum des Tages, an dem wieder ein qualitativ hochstehender und trotzdem preis günstiger Wagen an die Vorkriegstradition des weiß-blauen Markenzeichens anknüpfen würde. Tief versteckt, aber um so sicherer geborgen befindet sich nämlich im Herzen des deutschen Autokäufers eine Sehnsucht nach Gediegenheit, die von preiswerten Groß serienwagen nur unvollkommen erfüllt wer den kann. Die Daimler-Benz-Personenwagen entsprechen noch am ehesten diesem Vor stellungsbild, aber nicht jeder kann oder will sich einen Mercedes kaufen. Hinzu kommt, daß die von Daimler-Benz nun für sechs Mo delle verwendete Einheitskarosserie ziemlich groß ausgefallen ist, was bei den heutigen Verkehrsverhältnissen nicht in jedermanns Sinne liegt. Interesse ist also zweifellos vorhanden, zu mindest ideell füllt der BMW 1500 eine Lücke. Das genügt freilich noch nicht als Garantie für einen guten Verkaufserfolg; bei BMW muß man sich ebenso wie in jeder anderen Fabrik Gedanken über die Marktlage ...