Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... A Roadster/Phaetonswaren damals diebilligstenKarosserievarianten. Das28er-Roadstermodell von Fordhattenichtmaleinen Scheibenwischer — einenHand wischergab'salsZubehör. 20 Fassungen für 100-W-Birnen, die bei starkerKälte den Motoranwärmen, so mit das Anlassen erleichtern sollen — das empfiehlt jedenfalls ein altes Auto buch ... Ein Roadster hat keine Kurbelfenster, sondern bloss Steckscheiben. Die kann man getrost vergessen, weil sie die oh nehin miserablen Sichtverhältnissenur noch verschlechtern. Eine temperaturgemässe Kleiderordnung ist daheraus zutüfteln. Für8 Grad plus müsstennor male Winterklamotten genügen, unter dieser Grenze ist Polarkleidung unter dem Ledermantel angesagt. Hinzu kommen gefütterte Kopfhaube, Brille, Handschuheund eineextraDecke. Dennoch keinechtesVergnügen TrotzdieserKostümierungerweistsich das Roadsterfahren als ungemütliches bis barschesVergnügen. Die Schutzbril le ist irritierend, sie beschlägt von in nen. So peitscht der Wind eiskalt ins Gesicht, findet raffiniert Schlupflöcher in derVermummung,und plötzlichist's kalt im Nacken. Zuerst macht das ja echt Spass, man kommt sich wirklich tough vor wie der Camel-Mann beim Zigarettenholen in Grönland, doch die Ernüchterungkommtschleichend,von TagzuTag. Früh hockt man bereits bibbernd und fröstelnd beim Kaffee, ja erwägt sogar, auf die S-Bahn umzusteigen. Ich über winde meine ...