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... alle Register gezogen. Von ursprünglich drei Motorvarianten erhielt ein Dreiliter mit variabler Steuerung der 24 Ventile den Zuschlag, denn er erfüllt nicht nur die angepeilte Limite von 5 kg/PS für das gesamte Auto, sondern er ist auch leicht und kompakt. Eine Doppelturbovanante des V6 und ein V8-Aggregat hätten zwar noch grössere Kraftreserven geboten, der Wagen wäre aber voluminö- ser und schwerer geworden. Bei der aufgeladenen Version kam als negatives Kriterium noch das weniger spontane Ansprechverhalten und damit die schwierigere Dosierbarkeit für den Fahrer dazu. Eine Auflage beim V6-Motor war, dass er auf der gleichen Fertigungsstrasse bearbeitet werden kann wie die Aggregate des Legend. So besitzt er denn auch einen Alu-Block mit einem Gabelwinkel von 90°, und bei der geschmiedeten Kurbelwelle muss der Versatz der Zapfen für regelmässige Zündabstände und einen runden Lauf sorgen. Sonst hat der Sechszylinder mit dem Grossserienprodukt jedoch kaum Gemeinsamkeiten. Da der Dreiliter auf hohe Drehzahlen ausgelegt ist, besitzt er nicht nur stark überquadratische Abmessungen (90 x 78 mm), sondern sogar Pleuel aus Titan, ein Material, das sonst nur im Rennsport zur Anwendung kommt. Neben geringen Massenkräften hat man grossen Wert auf die Reduktion der Reibung gelegt, und so ist die tragende Oberfläche der in Graugussbüchsen laufenden Kolben speziell ...