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... Die beiden Mercedes-Spitzenfahrer haben ein leichtes Spiel, denn die bisher das Feld beherrschenden Ferrari und Maserati erweisen sich neben den modern konzipierten deutschen Wagen mit Vollstromlinienkarosserie als eindeutig unterlegen. Ende Saison debütiert auch Lancia. Der dritte Italiener im Bunde hat aber Startschwierigkeiten und kann noch kein gewichtiges Wort mitreden. Die meisten Siege gehen an Juan Fangio, der die erste Hälfte der Saison auf Maserati bestritt, um dann in das deutsche Lager überzutreten. Der Mercedes war das markanteste Fahrzeug seiner Epoche. In ihm wurde die Quintessenz des bisherigen technischen Fortschritts in geballter Form zusammengefasst. Ein Grand-Prix- Rennwagen, wie ihn nur der Technikerstab und die finanziellen Mittel einer grossen Automobilfabrik hervorbringen konnte. 1955 - Zwischen den deutschen Silberpfeilen und der übrigen Konkurrenz klafft eine noch grössere Lücke. Zum Spitzenteam ist ein junger englischer Fahrer, Stirling Moss, gestossen, der bei den meisten Rennen dem Fahrer Nr. 1, Juan Manuel Fangio, wie ein Schatten folgt. 1955 wird auch als das Jahr der Katastrophe von Le Mans in Erinnerung bleiben. Das Unglück zeichnet den Automobilsport, der nun einer starken feindlichen Welle ausgesetzt wird. Mercedes holt sich wieder einen Grand- Prix-Sieg nach dem andern. Ferrari bleibt mit Trintignant der Trost eines ersten ...