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... vermutet hatte, in eine unwegsame Schlucht fiel, wo man es wahrscheinlich heute noch besichtigen kann. Die Räder dieses Autos waren direkt an un serem Hosenboden angeflanscht, der als un gefederte Masse mit ihnen aufund nieder sprang. Man konnte ein Stück Beef mürbe reiten oder Schafsmilch in einem Ziegenbalg zum Buttern bringen — und es roch rundher um intensiv nach Abenteuer (ein Geruch, der sich zusammensetzt aus Schweiß und Leder, schlechtem Benzin und einer Knoblauchzehe). So betrachtet, scheint die Blütezeit des Auto mobils als Gebrauchsgegenstand für Männer vorüber zu sein. In seinem derzeitigen Sta dium ist es parfümiert, feminin und hat den Wesenszug einer Schlummerrolle. Man könnte etwas gegen zu schöne Autos haben, zumal sie jenen Frauen gleichen, die nichts als schön sind und die gar nicht dazu kommen, nebenher noch ein bißchen Charak ter zu entwickeln. Sie sind so langweilig, daß ihre Männer meist eine Schwäche für unsym metrische Küchenmädchen haben. Hier möchte ich nun endlich auf den Prinz zu sprechen kommen, jenes Automobil, von dem oberflächliche Leute nicht mehr wissen, als daß es eine mißrotene Heckpartie haben soll . . . Das ist ungefähr so, als ob man einen tüch tigen Abteilungsleiter hinauswirft, weil er ab stehende Ohren hat. Da zum Charakter dieses Automobils vor allen Dingen seine PS gehören, befaßte ich mich mit dem ...