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... anderen euro päischen Lande füllten sich die Läden mit Delikatessen und Tabak waren, Pelzen und Textilien, füllten sich die Läger mit Rohstoffen aus allen Teilen der Erde — und mit Automobilen aus USA, England, Frankreich und Italien. So kommt es, daß sich in Belgien Angebot und Nachfrage am ehesten auspendelten und daß heute dort ein AÖllig normaler Markt besteht, wo allein der Wunsch des Käufers und die Geschicklichkeit des Verkäufers den Abschluß eines Ge schäftes entscheiden. Erst die wirtschaftlichen Folgen des Korea- Konfliktes haben auf dem Gebiet der Rohstoffversorgung zu leichten Marktstörungen geführt und ein allgemeines Ansteigen der Preise verursacht, so daß Belgien heute zu den teuersten Ländern Europas gehört. Rund 84 verschiedene Auto-Typen sind bisher in Belgien eingeführt worden — zweifelsohne ein Rekord. Während in den ersten Jahren nach dem Kriege die amerikanischen Wagen dominierten (sie wurden auch schon vor dem Kriege in Belgien bevorzugt), hat sich das Bild ab Januar 1950 wesentlich geändert. Seit diesem Zeitpunkt steht der französische „C i t r o e n“ an erster Stelle, gefolgt von „C h e v r o 1 e t“. -An dritter Stelle steht der „V o 1 k s w a g e n“, an vierter der kleine „R e n a u 1 t“, an fünfter Stelle die beiden Opel-Typen „O 1 y m p i a“ und „K a p i t ä n“, die allerdings in Belgien nicht so ausgeprägt als deutsche Erzeugnisse ...